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04.09.2014

Gegen Parks, gegen Alleen

Was wird als »langweilig« empfunden? Das Wort ist Bestandteil der höheren Geschmacksurteile geworden. In der Populärkultur hat es u.a. durch den gestörten Chinesen in den Hangover-Filmen Verbreitung gefunden. Der an schriller Abstoßendheit an den Koreaner Psy Heranreichende sagt er immer »langweilig!«, wenn in seiner Umwelt die banal-brutalen Späße ausbleiben.
Zu dem Faszinierendsten, was ich in letzter Zeit gelesen habe, gehört daher der Städteplaner Camillo Sitte, der mit populärem Anspruch nichts geringeres langweilig findet als Alleen. Reihen von Bäumen an Straßen. Die Alleen gehören zu Landstraßen, die anders kaum gestaltbar seien. Der Städtebau hingegen sei eine Kunst.
Pflanzen (»Großstadtgrün«) denkt er stets als Ensemblemitglieder mit klar zugewiesenem Ort. Der einzeln gepflanzte Baum. Der von Hauswänden umgebene Garten. Urban Gardening als Bestandteil der einen Vision Sittes, Städtebau als Kunst, die in ihrer Totalität ein Vorläufer heutiger »smart city« Bewegung war.

Keine Hoffnungssaat, wie Walt Disney-geprägte Leute, oder Fans von Guerilla Gardening sie sich vorstellen mögen, die irgendwann alles aufsprengen und das Paradies ersprießen lässt.
Zu den publikgemachten Vorhaben der Wiener Stadtplanung muss ich diese, von Sittes Städtebau empfangene Einsprüche erheben.
1. Begrünung nicht in Form von neuen Parks durchführen, sondern kleinteiliger, als Gärten, und keinesfalls über ganze Häuserblöcke erstreckend, sondern in Baulücken eingefasst, in Höfen, und stets von Wänden umgeben, und von den Grünraum eröffnenden Portalen. Vor Lärm und Staub »geschützt«, wie er hinweist.
2. Baumpflanzungen nicht in Form von Alleen. Sitte waren diese nicht nur ein Ausbund an »Langweiligkeit«, sondern auch unklug, da meistens eine Seite immer weniger Licht abbekomme; unökonomisch in der »maintenance«, und, vor allem, mit ihrer Eintönigkeit und Naturhaftigkeit verdeckten sie die Bauwerke. Wer Sitte vorwerfen möchte, er sei bereits zu seiner Zeit längst überholt worden, der lese sein Buch genauer, in dem er wiederholte Male die unwiederbringliche Verlorenheit alter Stadtpracht eingesteht – ja, predigt – und bereits institutionelle Übel zu verbessern trachtet; und möge sich überlegen, ob die allerschicksten Architektengebäude, beginnend mit Loos’ Haus Michaelerplatz, gerne von Bäumen verdeckt werden wollten, und wer eigentlich vor lauter Bäumen die Stadt nicht mehr sehen möchte.
Sittes Kriterium »Abwechslungsreichtum« können Alleen sowenig wie monotone Plattenbauten erfüllen, aber von Bäumen schrecken Stadtplanerinnen nicht zurück, weil sie eine als grünhungrig vorgestellte (erhoffte) Wählermasse befriedigen und gleichzeitig ein geschlossenes Stadtbild erzeugen.
Drastisch führt das die Hauptstadt der chinesischen Provinz Jiangsu und ehemalige Reichs- und Republikshauptstadt vor, Nanjing, wo tausende während des Regimes Chiang Kai Sheks gepflanzte Platanen mittlerweile eine Pracht entfaltet haben, die der Stadt ein ehrwürdiges Flair und historische Tiefe verpassen. Ohne sie wäre Nanjing mit anderen Städten des Südostens verwechselbar – die nämlich alle, der Hitze wegen, alleendurchwachsen sind, aber noch nirgendwo die Majestät Nanjings erreichten. Daher protestieren die Nanjinger auch, wenn der Ubahnbau Platanen fällt, und werden dafür von der Partei nicht eingekerkert. Sollte Wien heute Alleen pflanzen, wird sie diese nie wieder los. Aber genauso verhielte es sich mit Bauwerken. Niemand würde die Haydn-Statue an der Mariahilferstraße wegräumen und durch eine Eiche ersetzen wollen. Insbesondere, da Haydn zum Fassadenloch im Gerngross passt:
Der Gegenentwurf. Sitte planzt Bäume einzeln und dorthin, wo sie einen Ort ergänzen; und wo sie wegen ihrer Einzigartigkeit dann besser wirken als massenhaft Bäume. Dass die meisten Wiener keine Baumreihen so wie Asiaten als Schattenkorridore, zum Schutz vor Sonnenlicht und Erhalt der weißen Haut benötigen, steht außer Frage.
Es heißt, der Grünanteil Wiens solle erhalten werden – das darf wohl so sein. Aber eine Erhöhung fände ich obszön. Unser Land ist waldreich – können wir in unserer Hauptstadt städtisch sein? Ein schicker Bewuchs, à la mode, mag da passen, ein Vollbart nicht
Und können wir eines beibehalten in Wien? die horizontale Dichte?
Es wird ja allerhand über die Notwendigkeit dichter Bebauung schwadroniert. Die einschlägigen kompetent-populären Sachbücher angelsächsischer Provenienz werden in den Buchbesprechungen so ausgelegt, als könne eine dichte Stadt alleine himmelwärts wachsen.
Denkt dabei irgendjemand an Rudolfsheim Fünfhaus? 3 Quadratkilometer, 70.000 Einwohner.

04.11.2013

Döner-Touchscreen-Panorama

Die niederösterreichische Kleinstadt Neunkirchen ist von den Erhebungen der Voralpen umgeben. Ein kleines Einkaufszentrum nahe der historischen Innenstadt wird, zur Huldigung dieser Berge, »Panoramapark« genannt: es ist als U gebaut, aus dem der Blick in ihre Richtung geht.
Der Blick endet aber an Häusern umliegender Siedlungen. Das Bergpanorama ist in echt nicht zu sehen. Statt ihm wurde auf Traufehöhe des U-förmigen Gebäudekomplexes ein (Panorama!)-Foto angebracht. Hier eine Ansicht aus der Nevilliergasse.












Dieser typische Kleinklotz von Einkaufszentrum fällt in den alten Gassen Neunkirchens auf, die über die Jahrhunderte so geworden sind, wie sie nun stehen, und eine passable Innenstadt ausmachen. Logos und Schriftzüge finden sich da in den Mauerputz eingesenkt oder als Eisengestell; Überbleibsel aus einer Zeit, da Logos dreidimensional hergestellt wurden, und nicht nur von einem Grafikdesigner in zwei Dimensionen ausgelegt.
Das handwerkliche Manko wird durch Aufblasen der Buchstaben und der Leuchtdichte wettgemacht. Bis in die Hinterhöfe leuchtet nun: Lichtverschmutzung.











Von Norden angenähert, erblickt man die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Das Panoramafoto wird sich wohl nie in diese Gegend einschließen und stimmig dazugehören, wie die gotischen und barocken Umbauten der ursprünglich romanischen Kirche; oder wie z.B. der abstrakte Soravia-Flügel, der vor dem Museum Albertina prangt; sondern eher unpassend bleiben.
Es gibt eine banale Einsicht aus der Gastronomie hier neu zu entdecken: photographische Darstellungen und Materialien halten in Außenarchitektur schlecht und patinieren erbärmlich, würdelos. Die »Panoramapark«-Designer müssen Türken sein, die mit der Speisekartengestaltung von Döner-Kebapläden groß geworden sind.











Jemand hätte ihnen sagen sollen: »Ich glaube, das Markenpanorama klebt da wie ein riesiger Taps-Schirm, die Anzeige auf einem Tabletcomputer, das Foto wirkt wie ein präinstallierter Bildschirmhintergrund. Oder ein Riese aus einer anderen Welt hat einen riesigen Flyer zerrissen und diesen Schnipsel weggeworfen; der Schnipsel setzte in Neunkirchen auf.
Bei der Gestaltung dieser Bande seid ihr dem Trugschluss aufgesessen, dass ein beruhigendes Naturfoto als Hintergrund für ein ansprechendes Logo sorgt und Marken für ansprechendes Design. Grafik ist nicht Architektur.«

27.06.2013

Lebensmaschinen

Im Dunkeln, eingehüllt vom Regen draußen, gingen die Arbeiter der TD-Fabrik stoisch ihren Dreh-, Press-, Plombierungs- und Schleifarbeiten nach heute. Ich verachtete ihre Sturheit und die spartanische Pseudocoolheit ihres Chefs, der von den Lichtforschungen des Betriebsökonomen Taylor aus den 1920ern natürlich nie etwas gehört hat oder solche Erkenntnisse mit dem Einwand wegwischt, das sei eine westliche Errungenschaft bzw. er stehe unter Kostendruck.
Es erinnert mich aber auch an meinen Großvater, der seit Jahrzehnten mit derselben Bandsäge Bretter und Sparren herstellt. Zum Schärfen der Sägeblätter misst er die Zähne mit einer analogen Schiebelehre unter dem kargen wärmlichen Licht einer Tischlampe. Er hat sich dem Fortschritt in seiner Branche jahrzehntelang versagt. Er hat keinen Nachfolger, da sein einziger männlicher Nachkomme als Säugling gestorben ist und er keine seiner vier Töchter für wert oder tauglich befunden hätte, es werden zu können. Mit 86 Jahren schneidet er nach Lust und Laune, der Nachfrage seines kleinen Marktes nach, das wenige Holz, das er aus seinem Walde schlägt.
Wenn einst in großem Maß die 3D-Drucker laufen, wird in China irgendwo ein alter Mann Späne von Plastikrollen oder Stahlrohren drehen. Sein Leben läuft synchron zu dem seiner Maschine, für die er keine Abschreibzeit von vier, zehn oder zwanzig Jahren kennt.

06.04.2013

Gemächlich Hochhäuser bauen

Der aktuelle Wiener Hochhausdiskurs als Lehrmaterial für politische Begriffe.
Reaktionär: Die Wiener Aktivisten verhindern den Bau des Hochhauses auf dem Grund des Eislaufvereins und reißen das Hotel Intercontinental nieder, da bereits dieses gegen die Prinzipien des Denkmalschutzes verstieß. Der Sündenfall muss rückgängig gemacht werden.
Marktwirtschaftlich. Man lässt die »Investoren« bauen, wie sie wollen. (Sie werden einen gewaltigen Turm hinsetzen. Vor ihm werden Sitz- & Liegeobjekte à la »Enzi« hingestellt. Die Öffentlichkeitsarbeiterin der Investoren und Erfinderin der Enzis wird von der Notwendigkeit dichten Bauens sprechen und diesen Wohnturm »Vorzeigeprojekt« nennen.)
Konservativ. Das Wohnbauamt schreibt vor, das Intercontinental stehen zu lassen, da es zum Stadtbild dazugehöre mittlerweile, und, als neueres Denkmal, dieselbe Pflege benötige wie andere alte Bauten. Für das neue Wohnhochhaus daneben werden »strenge Richtlinien« erlassen die Höhe betreffend;
Progressiv: ...das Wohnhochhaus darf das Intercontinental nur so weit überragen, dass der Eindruck einer gemächlichen Steigerung entsteht, gemächlich-g'mütlich-wienerisch; eh gut. Übersetzung: »harmonisches Wachstum«.
Die zeitgenössische chinesische Architektur zur Anschauung gemächlichen Überragens und over-the-top-Überragens: 1) Eine Wohnhausanlage in Cixi, Provinz Zhejiang; 2) Ansicht eines Kolonialgebäudes in Dalian, hinter dem ein Bombast-Breithochhaus prunkt.















Fotos: Wilhelm, 1774 (2013)

14.04.2012

Tisch als Gefäß der Heimat

“wenn ich in wenigen wochen nach china übersiedle, möchte ich als einziges ding den esstisch aus dem elternhaus mitnehmen, in ihm ist alles.”


Das mein erster Gedanke, als ich zu Ostern auf unserer Bank unter dem (herrgottlosen) Herrgottswinkel herumlungernd und mit Instagram mich spielend den Tisch mit seinen Kerben und seiner in die Jahre gekommenen Glätte fotografierte.
In dies Holz goss ich Tränen beim Aufgabemachen als Volksschüler. Als Gymnasiast breitete ich jeden Tag das Presschen und den Standard darauf aus, aß die Mahlzeiten meiner Mutter, die mit mir sprechen wollend am Tisch saß und mein Schweigen ertrug, ein Schweigen, das kein bäurisch-heroisches-gottfriedkellerhaftes Schweigen-als-Gesagthaben (Heidegger) war, sondern pubertäre Feigheit und Schüchternheit, geopfert um jämmerliche Leitartikel lesen zu können und Presschen-Kolumnisten, deren Lieblingswort »freilich« war.


Meine Weiber waren hier, sie aßen Müsli, stellten das Coca-Cola-Experiment mit mir nach, warteten auf mich wenn ich beim Anziehen trödelte, das nervöse Tippen ihrer Fingernägel hinterließ feinste Kerben, sie wollten nicht warten, sondern weg von diesem stillen Tisch und auf in lautes, alkohol- und rauchdurchdrungenes Getümmel. Aber manchmal, wenn das Haus leer war, wollten sie auf dem Tisch flachgelegt werden. Ich war prüde und führte sie auf die warmen Fliesen im Bad, ins Bett, oder ließ sie überhaupt gehen, verlor sie an Masturbation und Emanzipation und andere Männer mit anderen Tischen. Und einmal war sie prüde.
Meine Schwestern ärgerten mich, meine Faust wurde beim Aufschlag auf die zehn Zentimeter dicke Tischscheibe verletzt, dieser Tisch ist stärker als ich.
Die Kinder meiner Schwestern fahren mit türkisen Filzstiften in den Furchen herum, aber man schabt die Farbe erfahren mit einem langen Fingernagel ab, das Holz ist wachsig und weich unter dem Lack, der überall zersplittert ist und doch noch eine konsistent glänzende, scheinbar unverwüstliche Oberfläche bildet.
Kakao trank ich an diesem Tisch, meine Großmutter erzählte wie im Krieg Türen eingetreten und Menschen auf Dachböden erschossen worden waren, mein MacBook Pro stand hier drauf und diente als Werkzeug zur Herstellung einer Festschrift für meinen Vater, als er 50 wurde, im Jahr seines Ruins.


Das Reisekofferunternehmen Louis Vuitton soll Tische herstellen.

22.07.2011

Graffiti unter Denkmalschutz

Müssen wir immer alles mit Sinn anfüllen? Jeden Quadratzentimeter Welt besamen? Plattgedrückte Kaugummis kleben lassen, nur weil jemand eine nette Zeichnung draufgemalt und »street art« dazu gesagt hat?

Ja, wir müssen. Der Westen verwandelt sich in eine einzige Tourismusstätte. Alles wird zum Museum, alles unter Denkmalschutz gestellt. Aus Allem weht ein heiliger Hauch; wir sind postmoderne Augustiner.

Wir sind halt einfach nicht so cool wie die Chinesen aus der armen Maozeit, die mit Pinsel und Wasser Schriftzeichen auf die Straßen malen (ohne sie vor dem Verschwinden zu fotografieren und sie danach, wie Ben Wilson, in einer [Flickr-] Galerie zu verewigen). Und Kaugummiwegschaber gibt es bei uns auch keine.

Der Vorsitzende eines islamischen Kulturzentrums in Bristol ließ ein Affengraffiti des mittlerweile weithin bekannten street artists Banksy übermalen. Es folgte ein Aufschrei in der Kunstwelt, eine Entschuldigung des unbedarften Muslims, und der Versuch einer Restaurierung. Was man bislang eher bei Kathedralen, Kapellen und der Akropolis und so gewohnt ist.

Dieser Blogger verleiht im Cyberspace den, sagen wir, »Legalisten« eine Stimme, die Graffiti als kriminellen Akt sehen und die Zuordnung ins Kunstsystem verweigern.

12.11.2010

Friedensbrücke: Früher Natur, jetzt Idylle

Beim Spazieren in der Wiener Hauptbücherei fiel mir Alfred Pausers Kompendium »Brücken in Wien« in die Hände, das über die Errichtung der Friedensbrücke im Jahr 1924 berichtet:

»Im Unterschied zur alten [der Brigitta-] Brücke war bereits in der Ausschreibung die Anordnung des Tragwerkes unter der Fahrbahn bedungen worden und dies trotz der damit verbundenen höheren Kosten. Man wollte den freien Ausblick auf den Leopoldsberg und Kahlenberg nicht durch die nüchtern wirkenden eisernen Tragwände stören.«

Demnach wurde hier, durch Zahlen eines höheren Preises, die geilste Technik belohnt: nämlich eine Lösung, die ihre gesteigerte Komplexität vor dem Laien verbirgt; »nüchtern wirkende« Tragwände sollten von einem noch besseren Gestell ersetzt werden; die noch größere Nüchternheit dieser Lösung sollte sich nicht protzig mitteilen; –– so wie der Athlet Pete Sampras, nachdem er in den 1990ern zu Nike umgestiegen war, seine Muskeln unter lang geschnittenen Hosen versteckte, während Thomas Muster den altmodisch gewordenen kurzen Shorts treu blieb, die so schön zu seinem kämpferischen Betragen passten ––; der passierende Laie sollte sich an dem Ausblick auf die Natur erfreuen können –

der Brückenbau folgt Funktionalität, Ingenieurskunst und einem Hang zur Natur

(aus welchen Gründen die Natur hier der Rechtfertigung dient, kann ich auf die Schnelle nicht eruieren. Ein niederer Grund wäre Eskapismus, wie Nietzsche ihn beschrieben hat [à la man sitzt jetzt den ganzen Tag im Büro und will hinaus in die Natur; früher in der unterhaltenden Gesellschaft am Hof Ludwigs XIV hätte es das nicht gegeben]; ein erhabener Grund wäre, wenn man sich in der Nachfolge des Turmsteigers Goethe sieht und sich auch auf Brücken einen Überblick über die Gegend verschaffen möchte; [noch durchzudenken ist das Ganze aus Heideggers »Geviert«-Totalperspektive, insbesondere im [Brücken-] Essay »Bauen Wohnen Denken«).

Mit der Renovierung der Friedensbrücke – ich begleitete kritisch – ist eine andere Stadtbau-Maxime umgesetzt. In einer Neuauflage wird es über die heuer erfolgte Renovierung heißen müssen:

»Trotz der damit verbundenen höheren Kosten wurde ein höheres Geländer angebracht. Man wollte erstens eine/n Künstler/in subventionieren und gab zweitens einer pazifistisch-naiven Vorhaltung lieblicher Friedenstauben im Geländerglas die Priorität vor dem nüchternen freien Ausblick auf Leopoldsberg und Kahlenberg.«